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Radolfzell-Konstanz

Zugführer muss aussteigen und die Schranken von Hand herunter lassen

Mitte Januar 2013, etwa 740 Uhr. Der Seehas stoppt auf der Strecke zwischen Radolfzell und Konstanz unvorhergesehen. Schrankenversagen am Bahnübergang. Die Schranken gehen nicht runter. Der Zugführer muss aussteigen. Er lässt die Schranken von Hand herunter. Danach steigt er wieder ein. Er fährt seinen Zug über den Bahnübergang, stoppt den Zug, läuft zurück zum Bahn- übergang, lässt die Schranken wieder hoch, läuft zurück zu seinem Zugleitstand, steigt wieder ein, fährt weiter. Beim nächsten Bahnübergang dann dasselbe....

Frau Merkel, sieht so Zukunftsfähigkeit aus?
In den ersten drei Monaten des Jahres 2013 kam es ein halbes Dutzend Mal zu Schrankenversagen teigen und die Schrank auf der Bahnstrecke Radolfzell-Konstanz.
Wobei der hier beschriebene Fall noch die harmlosere Variante ist. Es geht auch anders: Dienstag 1600 Uhr Schrankenversagen am Bahn- übergang Riedstrasse, dies ist der am stärksten frequentierte Bahnübergang in Konstanz. Die Schranken gehen nicht hoch. Großer Rückstau und Behinderungen im abendlichen Berufsver- kehr, - zusätzlich zum normalen Stau. Mittwoch 900 Uhr, Bahnübergang Riedstrasse, die Schran-ken gehen immer noch nicht auf! Große Be- hinderungen und Rückstau im morgendlichen Berufsverkehr.
Frau Merkel, sieht so Zukunftsfähigkeit aus?


 

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